Was kann ein Volkslied in uns wecken? Sind es Gefühle? Erinnerungen? Kreativität? Welche Geschichten verbergen sich darin?
Diese Fragen stellt sich Alena Hron, die diesmal den Taktstock beiseite legt und stattdessen zur Geige und zum Looper greift. Sie lädt ihren langjährigen Kooperationspartner, den tschechischen Komponisten Lukáš Janata, sowie die amerikanische Musik-Erzählerin Erika Ji zur Südböhmischen Philharmonie ein.
Gemeinsam mit den Mitgliedern der Philharmonie gestalten sie einen durchkomponierten Abend an der Schnittstelle zwischen Volkslied, kollektiver Improvisation und gemeinsamem musikalischen Raum.
Der Abend besteht jedoch nicht nur aus einer Reihe von Bearbeitungen. Das Volkslied dient hier als Ausgangspunkt – als musikalisches und emotionales Material, das sich wandelt, sich überlagert, verschwindet und in neuen Zusammenhängen wiederentdeckt wird.
Das Projekt knüpft an frühere Kooperationen dieser Art zwischen Alena Hron und Lukáš Janata an, bei denen das Konzert zum Rahmen für ein gemeinsames Erlebnis wird – zwischen den Musikern, dem Publikum und dem Raum selbst.
Diesmal wird das Stück jedoch durch die Mitwirkung von Erika Ji bereichert, deren Erfahrungen sowohl auf dem Broadway als auch in der experimentellen New Yorker Theaterszene eine weitere – und im Kontext des tschechischen Volksliedes einzigartige – Erzählebene einbringen.
Freuen Sie sich auf einen Abend voller individueller und gemeinschaftlicher Emotionen, Farben und Volksmelodien, die Sie vielleicht wiedererkennen – oder auch nicht –, verpackt in einem farbenfrohen Gewand aus der Feder von Hron, Janata und Ji.