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Chefdirigentin

Alena Hron begeistert mit ihrer musikalischen Leidenschaft nicht nur Musiker in ihrer Heimat, der Tschechischen Republik, sondern nach und nach auch im Ausland. Ab der Saison 2024/25 wird sie Chefdirigentin der Südböhmischen Philharmonie. Anfang 2024 gewann sie zudem das Stipendienprogramm „Taki Alsop Conducting Fellowship“ von Marin Alsop, das ihr zwei Jahre lang systematische Unterstützung und neue Möglichkeiten zur Zusammenarbeit mit Orchestern im Ausland bietet.

Alena Hron

Sie hat bereits mit den meisten Sinfonieorchestern in Tschechien zusammengearbeitet: dem Sinfonieorchester der Hauptstadt Prag (FOK), dem Sinfonieorchester des Tschechischen Rundfunks, der Janáček-Philharmonie Ostrava, der PKF – Prague Philharmonia, der Bohuslav-Martinů-Philharmonie Zlín, der Philharmonie Hradec Králové, der Pilsener Philharmonie, der Westböhmischen Philharmonie Mariánské Lázně und anderen. Ihr Debüt beim Internationalen Festival „Prager Frühling“ 2023 war ein großer Erfolg. Mit der Janáček-Philharmonie trat sie in Berlin und Paris auf und nahm zudem das gesamte Orchesterwerk der tschechischen Komponistin Vítězslava Kaprálová auf. Gemeinsam mit Jakub Hrůša leitete sie im Sommer 2022 und 2023 Orchesterkonzerte an der Ševčík-Akademie in Horažďovice. Sie arbeitete mit Solisten wie Ivan Klánský, Josef Špaček, Wies de Boewé, Jan Mráček, Tomáš Jamník, Jan Fišer, Kateřina Kněžíková oder Veronika Rovná zusammen.

Gastengagements im Ausland führten Alena Hron unter anderem zur Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz, zum Göttinger Sinfonieorchester, zum Orchester Collegium Musicum Basel und zur Staatsphilharmonie Košice.

Auch im Theater macht sie sich einen Namen. Im Jahr 2023 assistierte sie Kaspar Zehnder bei einer Neuproduktion von „Rusalka“ an der Met und brachte am Mährisch-Schlesischen Nationaltheater eine neue Inszenierung von Tschaikowskys „Schwanensee“ auf die Bühne. Am Schlesischen Theater in Opava war sie im Jahr 2022 zweite Dirigentin bei Verdis „Rigoletto“ und inszenierte dort im Jahr 2021 auch die erfolgreiche Musical-Aufführung „Funny Girl“. Im Jahr 2018 dirigierte sie im F. X. Šalda-Theater in Liberec Puccinis „La Bohème“.

Sie war Mitbegründerin des Kammerchors „Punkt“, der sich auf zeitgenössische Musik spezialisiert hat, und leitete ihn bis zum Ende der Saison 2021/22 künstlerisch. Unter ihrer Leitung gewann der Chor mehrere Auszeichnungen bei renommierten internationalen Wettbewerben. In der Saison 2021/22 arbeitete sie mit dem Prager Philharmonischen Chor zusammen.

Alena Hron schloss im Juni 2024 ihr zweites Masterstudium an der renommierten Zürcher Hochschule der Künste in der Klasse von Christoph-Matthias Müller und Johannes Schlaefli ab. Im Rahmen ihres Studiums dirigierte sie Orchester in Konstanz, Amiens, Göttingen, Nürnberg, Magdeburg und Thessaloniki. Sie ist Absolventin des Studiengangs Dirigieren am Prager Konservatorium (Miriam Němcová, Hynek Farkač, Miroslav Košler) und an der Akademie der darstellenden Künste in Prag (Tomáš Koutník, Leoš Svárovský, Zbyněk Müller). Ein Jahr verbrachte sie an der Norges musikkhøgskole in Oslo (Ole Kristian Ruud, Sigmund Thorp).

Außerdem nahm sie an Meisterkursen für Dirigenten unter der Leitung von Vasilij Petrenko, Christian Ehwald, Stefan Parkman und Greta Pedersen teil.

Alena spielt Geige und Klavier und singt; dabei präsentiert sie ihre eigenen Kompositionen.

Hintergrund
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